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FrauenUnion:
Ausstellung und Podiumsdiskussion zum Thema "Ernährung, Bewegung und
Gesundheit" in Oranienburg
10.09.2008

Am 10. September 2008 führten
der FU-Landesverband Brandenburg und die FrauenUnion Oberhavel eine gemeinsame Ausstellung und Podiumsdiskussion zum
Thema "Ernährung, Bewegung, Gesundheit" in der Orangerie im Schlosspark
Oranienburg durch. Als Gast konnten die FU-Landesvorsitzende, Monika Schulz
(MdL), und die Kreisvorsitzende der FU Oberhavel, Marion Kinzinger, die Bundesvorsitzende
der Frauen Union begrüßen, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer (MdB).
Aussteller aus der Region, von
der örtlichen Krankenkasse bis zum Bäcker, berieten die Besuchern über
eine gesunde Ernährung und Lebensweise. Vielerorts konnte etwas verkostet
werden. Die Asklepios-Klinik führte vor Ort Körperfettmessungen durch. Die FU-Kreisvorsitzende Marion
Kinzinger zur Ausstellungseröffnung: "Wir wollen vorhandene Aktionen aus
den Bereichen Ernährung und Bewegung in Oberhavel zusammenbringen. Gern
würden wir bei der Bildung und Arbeit eines Bündnisses für Ernährung und
Bewegung in unserem Landkreis mitwirken."

Grundlage der abendlichen
Diskussionsrunde war der Nationale Aktionsplan der Bundesregierung: "In Form -
Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung", der von
Staatsministerin Prof. Dr. Böhmer vorgestellt wurde. Die
FU-Bundesvorsitzende führte den Zuhörern die Folgen von
Übergewicht vor Augen. Dazu zählten Herzinfarkte, Schlaganfälle und die
wachsende Zahl von Diabetes im Land. Sie hielt fest: "Wir müssen dem Trend
entgegenwirken und das Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil schaffen.
Dafür müssen wir uns an die Familien richten, die die Grundlage für die
gesunde Ernährung legen." Die FU-Landesvorsitzende Monika Schulz, die
durch die Diskussion führte: "Wie der Aktionsplan uns nochmals vor Augen
führt, gehören gesunde Ernährung und Bewegung zusammen. Vor allem die
Alltagsbewegung dürfen wir dabei nicht unterschätzen". Dr. Manfred Lückemeyer von der "Plattform Ernährung und Bewegung" berichtete über die
Ursachen für die zunehmende Zahl von Übergewicht und Fettsüchtigkeit bei
Kindern. In vielen Familien gebe es weder geregelte Mahlzeiten noch einen
gemeinsamen Essplatz, sagte er. Zudem würden süße und fette Snacks als
Instrumente der Befriedung bei Familienkonflikten eingesetzt. Es sei
schwer, von diesem Verhalten wieder abzuweichen. Deshalb sollten
gesellschaftliche Kräfte, zuvorderst Kitas und Schulen, zu mehr Verzehr
von Obst bei Kindern hinwirken, so Dr. Lückemeyer. In der weiteren
Diskussion mahnten die Teilnehmer auch einen besseren Schulsport an, der
nicht mehr allein leistungsorientiert ist, sondern Kindern wieder Lust an
der Bewegung macht.
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