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Pressemitteilung

18.09.2008

"Die FrauenUnion Brandenburg unterstützt die Gründung lokaler Bündnisse für Ernährung und Bewegung im Land."

Anlässlich des Internationalen Kindertages am kommenden Samstag äußert die Landesvorsitzende der FrauenUnion Brandenburg (FU), Monika Schulz, MdL:

"Übergewicht stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Als Folge steigt das Risiko für Bluthochdruck, Erkrankungen des Bewegungsapparates und Diabetes. Die Folgekosten liegen pro Jahr bei 70 Milliarden Euro. Der im Juni dieses Jahres von der Bundesregierung vorgelegte Aktionsplan  "In Form", soll in Kampagnen über gesunde Ernährung aufklären und für besseres Essen in Betrieben, Schulen und Kindergärten sowie mehr Bewegung werben. Die FrauenUnion Brandenburg unterstützt die Aktion.

Kinder haben den geringsten Einfluss auf ihre Ernährungsweise. Entscheidend ist die Vorbildleistung der Eltern. Daher ist es erschreckend, dass 15 Prozent der Kinder in Deutschland bei der Einschulung übergewichtig und 6,3 Prozent bereits fettsüchtig sind. Dramatisch ist ein Blick auf die Entwicklung in den letzten 10 Jahren, in der die Zahl der dicken Kinder um 50 Prozent und die der Fettleibigen um 100 Prozent gestiegen ist. Dabei muss eine ausgewogene Ernährung nicht teurer sein, als das schnelle Mitnahmeessen von der Ecke. die frische Zubereitung braucht sicher mehr Zeit. Wenn diese Zeit aber beim gemeinsamen Kochen verbracht wird, bringt das dem Familienleben zusätzliche Impulse.

FrauenUnion Brandenburg fordert deshalb dazu auf, mehr lokale Bündnisse für Ernährung, Bewegung im Land Brandenburg zu gründen. Wir wollen bereits vorhandene Aktionen im Bereich Ernährung und Bewegung vor Ort zusammenbringen und uns aktiv in die Bündnisarbeit einbringen."

FrauenUnion Brandenburg

Landesvorsitzende Monika Schulz (MdL)

 

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