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Pressemitteilung

13.05.2008

Familientag am 15. März 2008

"Gemeinsam haben Bund, Länder und Kommunen viel für die Familien in unserem Land erreicht, wir müssen aber noch mehr tun", erklärt die Landesvorsitzende der FrauenUnion Brandenburg, Monika Schulz.

"Die finanzielle Unterstützung junger Eltern in Form des Elterngeldes wird zu Recht als "Erfolgsmodell" bezeichnet. Das Modell kommt bei den Eltern, und insbesondere auch bei den Männern, gut an. Mit dem Beschluss des Bundeskabinetts zum Ausbau der Kinderbetreuung kann diese Entwicklung nahtlos weitergeführt werden.", so Monika Schulz. Der Entwurf sieht vor, bis 2013 für jedes dritte Kind einen Platz bei einer Tagesmutter oder in einer Kita zu schaffen. Ab 2013 soll es einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz geben.

Monika Schulz weiter: "Der von Bundesfamilienministerin von der Leyen letzte Woche ins Gespräch gebrachte weitere Ausbau der Vätermonate ist gut geeignet, eine wirkliche Gleichberechtigung bei der Familienarbeit und der Erwerbstätigkeit zu erreichen. Die Vätermonate treffen den Nerv der jungen Eltern."

Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Entwicklung des Fachkräftebedarfs in Brandenburg ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familienplanung ein wichtiger Aspekt, der der Abwanderung junger und qualifizierter Menschen aus unserer Region entgegenwirken muss. Neben dem Ausbau der Kinderbetreuungsplätze muss in Zukunft vor allem die Qualität der Kinderbetreuung maßgeblich sein. "Chancengleichheit für alle Kinder bedeutet, für unseren Schul- und Ausbildungsweg darf es nicht maßgeblich sein, welche Kita wir besucht haben", so Monika Schulz.

FrauenUnion Brandenburg, Landesvorsitzende Monika Schulz (MdL)

 

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