Presseinfos

 

Presseinfo 01/2006

 

 

Frauen Union Brandenburg fordert die Einführung des Mammographie-Screenings im Land Brandenburg zum 01.01.2007

 

Die Zahl der an Brustkrebs sterbenden Frauen steigt nach wie vor stetig. Gemäß den jüngst für Brandenburg veröffentlichten Zahlen gibt es 500 Todesfälle bei Brustkrebs, wobei sich nach der Umrechnung der Bundeszahlen für Brandenburg über 100 Todesfälle ergeben, die vermeidbar sind. Diese Zahlen müssen deutlich gesenkt werden.

 

Die hohe Anzahl an Todesfällen beruht zum Teil weiterhin in der unzureichenden Früherkennung von Neuerkrankungen mit Brustkrebs. Zur Verbesserung der Früherkennung von Neuerkrankungen ist die Umsetzung der Einführung eines bevölkerungsbezogenen Mammographie-Screening (Brustkrebs-Früherkennungsprogramm) durch das Land Brandenburg auf Grundlage der Europäischen Leitlinien durchzusetzen.

 

Die Ursachenforschung und Behandlung von Brustkrebs muss zudem weiterhin verbessert werden. Ein wichtiger Schritt hierfür ist die Einführung einer Meldepflicht für Krebserkrankungen. Eine verlässlichere Datenlage über das Krebsgeschehen in Brandenburg bei der Zentralen Stelle zur Durchführung des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms erhöht die wissenschaftliche Aussagekraft des Krebsregisters.

 

Für die Frauen in Brandenburg bietet die Summe der mit dem Gesetz zur Umsetzung des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms und zur Einführung einer Meldepflicht für Krebserkrankungen verfolgten Maßnahmen die Chance, die Neuerkrankungsrate von Brustkrebserkrankungen zu senken sowie die Behandlung von Brustkrebs zu verbessern.

 

Die sich uns Frauen zum Wohl unserer Gesundheit und unserer Familien bietende Chance wollen wir ergreifen!

 


FrauenUnionBrandenburg

24. April 2006

 

 

 

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