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Presseinfo 01/2008
Pressemitteilung
An der Verbesserung der
Rahmenbedingungen für Schwangere führt kein Weg vorbei: FrauenUnion
fordert drei Babyklappen für Brandenburg
Vor dem Hintergrund der getöteten Babys in
Nauen, Frankfurt/Oder und Lübben forderte der Landesvorstand der
FrauenUnion Brandenburg am 22. Februar 2008 auf seiner Sitzung in Lübbenau
mehr Schutz für das ungeborene und geborene Leben in Brandenburg. Die
Landesvorsitzende Monika Schulz (MdL) setzt sich für die flächendeckende
Einrichtung von Babyklappen in Brandenburg ein. Dazu ist es notwendig zwei
weitere Babyklappen im Norden und im Süden des Landes einzurichten. Die
Erfahrungen mit den abgelegten Babys in Potsdam zeigen, Babyklappen retten
Leben. Weiterhin unterstützt der Landesvorstand die Forderung der
CDU-Landtagsfraktion nach einer Bundesratsinitiative zur Legalisierung
anonymer Geburten. Damit erteilt die FrauenUnion der Gesundheitsministerin
Dagmar Ziegler eine glatte Abfuhr. Sie hatte in der Diskussion das
Argument vertreten, anonym geborene Kinder würden lebenslang unter
Spätfolgen leiden. Zur Prävention setzt sich die FrauenUnion Brandenburg
zudem für den verstärkten Einsatz der Familienhebammen ein. Sie haben den
direkten Kontakt zu den Müttern und können schnell und kompetent
reagieren. Diese Forderungen müssen mit den vorhandenen Hilfsangeboten für
Schwangere weiter verzahnt werden. Zukünftig stehen sie für mehr Schutz
des ungeborenen und geborenen Lebens in Brandenburg.
FrauenUnionBrandenburg
25. Februar 2008
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